Kirche St. Anna
1518 wurde am St. Anna Tag (26. Juli) die barocke Annakirche eingeweiht.
Von 1582 - 1773 gehörte die Annakirche den Jesuiten. 1632-1633 erhielt die Kirche eine frühbarocke Ausstattung. Nach einem Brand schuf Daniel Gran 1751 die Deckenfresken und das Hochaltarbild.
Ab 1897 wirkt hier die Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales. 1906 werden die Oblaten die Eigentümer der Annakirche. Seit dieser Zeit wird hier täglich Beichte als Dienst der Versöhnung angeboten. Außerdem ist seit dieser Zeit täglich das Allerheiligste in der Monstranz zur Anbetung ausgesetzt.
Lutherische Stadtkirche
Die Lutherische Stadtkirche ist Zentrum einer traditionsreichen Gemeinde. Gleichzeitig ist sie ein Baujuwel, dessen Wurzeln weit vor die Zeit zurück reichen, da sie Sitz einer evangelischen Gemeinde geworden ist.
Die Geschichte dieser Kirche beginnt 1582/83 mit der Grundsteinlegung und Weihe der Klosterkirche St. Maria Königin der Engel. Erzherzogin Elisabeth, verwitwete Königin von Frankreich, gründet das Klarissen-Kloster auf einem Areal, das Sie noch heute umrunden können. Auch nach dem Tod der Stifterin 1592 bleiben Kloster und Kirche unter besonderem Schutz der Habsburger und die Kirche wird noch von Maria Theresia gerne zu besonderen Festtagen aufgesucht.
1781 machen Klosteraufhebungen und Toleranzedikt unter Joseph II. der Evangelischen Gemeinde A. B. den Weg zum Kauf der Kirche frei. Am 1. Adventsonntag 1783 wird der erste evangelische Gottesdienst in der Lutherischen Stadtkirche gefeiert.